MARANATHA - KOMM HERR JESUS
  Kirchengeschichte
 

Biblische Offenbarung ist mit der Geschichte "verknüpft". Um biblische Offenbarung zu verstehen, müssen wir wissen, was "Gestern" geschehen ist. Biblische Offenbarung ist mit der Geschichte eng verknüpft, deshalb ist es wichtig, dass wir die Geschichte kennen und die Geschehnisse besser zuordnen können. Hier stelle ich eine Tabellarische Aufstellung der wichtigsten Ereignisse in der Kirchengeschichte. Viele Wörter sind zu Wikipedia verlinkt und beinhalten weitere Informationen zu den Themen. Alle Informationen aus dem Internet, sowie auch aus Wikipedia müssen sorgfältig im Lichte der Heiligen Schrift geprüft werden. Die nachbiblische Kirchengeschichte ist durch verschiedene Geschichtsschreiber festgehalten worden. Rot markiert sind wichtige Ereignisse sowie Vergehen und Irrlehren der Römisch-Katholischen-Kirche.

 

Frühes Christentum

 

Jahr

Ereignis

Sonstiges

ca. 30

Kreuzestod Jesu Christi

 

ca. 33

Märtyrertod des Stephanus

(in Anwesenheit des Saulus)

ca. 35

Einsetzen der Samaritanermission

 

43/44

Verfolgung der Christengemeinde in Jerusalem

 

ca. 49

Apostelkonzil in Jerusalem

Ausweisung der Juden aus Rom unter Claudius (sogenanntes Claudiusedikt)

ca. 49

2. Missionsreise des Paulus

Paulus missioniert in Makedonien. Das Christentum erreicht Europa

50–64

Briefe des Apostel Paulus

 

50

Gründung der Gemeinde in Korinth durch Paulus

 

53

Thomaschristen

Der Apostel Thomas erreicht Indien und verbreitet dort das Christentum

Um 60 bis 95

Niederschrift der vier Evangelien

 

64

Christenverfolgung unter Nero

Tod der Apostel Petrus und Paulus.

66–74

Aufstand der Eiferer (Zeloten) in und um Jerusalem

 

70

Zerstörung Jerusalems und des Tempels

 Über 1 Million Juden wurden von den Römern getötet. Die Messias-Gläubigen Juden sind vor der Invassion aus dem Land Israel über den Jordan in das Gebirge geflohen und haben alle überlebt.

81–96

Christenverfolgung unter Domitian

 

132–135

Zweiter jüdischer Aufstand unter Bar Kochba

völlige Zerstörung Jerusalems. Umbenennung der Provinz Judäa in Palästina („Philisterland“) zur Schmähung der Juden. Dies führte dazu, dass die Gläubigen Christen im Römischen Reich sich immer mehr von den aufständischen verhassten Juden trennen wollten. Sie wollten nicht mit ihnen verwechselt werden und so begannen einige Christen sich von dem jüdischen Sabbat zu entfernen und stattdessen den Sonntag als Versammlungstag ihrer Gottesdienste zu halten. Bis dahin haben alle Juden- und Heiden-Christen den Biblischen Sabbat nach dem jüdischen Kalender geheiligt und sich am Sabbat wöchentlich versammelt.

155

Märtyrertod des Polycarp von Smyrna

 

ca. 160–220

Tertullian

 

178

Irenäus von Lyon wird Bischof von Lyon

 

217–222

Calixt I. beansprucht Vormachtstellung des Bischofs von Rom

 

248

Cyprian († 258) wird Bischof von Karthago

 

249–251

Christenverfolgung im Nahen Osten durch Kaiser Decius

 

295–373

Athanasius, Kirchenvater

Auseinandersetzung mit Arianismus

ca. 300

Antonius († 356)

lebt als Mönch und Einsiedler in der Wüste

301

Gregor der Erleuchter

wird erster Katholikos der armenischen Kirche. Das Christentum wird in Armenien zur Staatsreligion.

306

Synode von Elvira

 

303–311

Christenverfolgung unter Diokletian

 

313

Konstantin der Große

Mailänder Vereinbarung, das Christentum ist im römischen Reich nicht mehr verboten (aber noch nicht Staatsreligion).

313

Eusebius von Caesarea

Autor einer ausführlichen Kirchengeschichte der ersten Jahrhunderte, wird Bischof von Caesarea

ca. 320

Erste Klostergründung durch Pachomios (292–346)

 

325

Konzil von Nicäa

Verurteilung des Arianismus – Jesus ist wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt nicht geschaffen, wesensgleich mit dem Vater. Das Sonntagsgesetz wird per Gesetz von Kaiser Konstantin eingeführt und durchgesetzt.

330–379

Basilius der Große

Kirchenvater, Bischof von Caesarea, Klostergründer

330–390

Gregor von Nazianz (der Theologe)

Kirchenvater, Predigten über die Trinität, Vorsitz beim Konzil von Konstantinopel

335–394

Gregor von Nyssa

Kirchenvater, Bruder des Basilius

337

Mirian III

Das Christentum wurde zur Staatsreligion Iberiens (heutiges Georgien) erklärt.[1]

337–397

Ambrosius von Mailand

Kirchenvater, Lehrer des Augustinus

347–420

Hieronymus

Kirchenvater, Übersetzer der Vulgata

350–407

Johannes Chrysostomos

Kirchenvater

354–430

Augustinus

Kirchenvater

380

Theodosius I.

Das Christentum wird zur Staatsreligion im römischen Reich erklärt (Edikt Cunctospopulos)

381

Erstes Konzil von Konstantinopel

Nicaeanisch-Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis – Gott ist ein Gott in drei Personen (Dreifaltigkeit). Auch der Heilige Geist ist Gott.

381

Martin von Tours

gründet bei Poitiers das erste Kloster in Gallien

383

Tod Wulfilas

übersetzte die Bibel ins Gotische

391

Theodosius I.

Erklärt das Christentum zur Staatsreligion im römischen Reich

431

Konzil von Ephesos

Maria ist Gottesgebärerin (Theotokos) und Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch

432

Patrick

beginnt sein Wirken in Irland

451

Konzil von Chalcedon

Abspaltung der altorientalischen Kirchen – in Jesus Christus sind die göttliche und die menschliche Natur in einer Person unvermischt und ungetrennt verbunden.

480–550

Benedikt von Nursia

Gründer der Benediktiner

 

 

Mittelalter

 

Jahr

Ereignis

Sonstiges

498 oder 499

TaufeChlodwigs

Bekehrung des gesamten Frankenreiches zum Christentum

ab 534

Iroschottische Mission in England

Durch Columban von Iona

553

Zweites Konzil von Konstantinopel

Verurteilung der sogenannten Drei Kapitel (bestimmte Schriften dreier Theologen der Schule von Antiochien)

590

Columban von Luxeuil

Ankunft in Gallien

590–604

Papst Gregor der Große

Kirchenvater

612

Gallus

Späterer Einsiedler in St. Gallen

664

Synode von Whitby

Die Synode entscheidet sich für die römische Form des Ritus’ und gegen die iroschottischen (orthodoxen)

680–681

Drittes Konzil von Konstantinopel

Entsprechend den zwei Naturen besitzt Jesus Christus einen göttlichen und einen menschlichen Willen

719–754

Bonifatius

missioniert Deutschland

720

Benediktinerregel

in St. Gallen

732

Karl Martell

verhindert durch seinen Sieg in der Schlacht von Tours und Poitiers die muslimische Besatzung des christlichen Frankenreiches

726

Beginn des Bilderstreits in der Ostkirche

 

754

Pippinsche Schenkung

begründet den Kirchenstaat

787

Zweites Konzil von Nicäa

Ökumenisches Konzil erlaubt Bilderverehrung

863

Method und Kyrill missionieren unter den Slawen

 

867–879

Photius

Schisma zwischen der Ost- und Westkirche

869–870

Viertes Konzil von Konstantinopel

 

909

Gründung der Abtei Cluny

Cluniazensische Reform

988

Beginn der Christianisierung Russland

Wladimir I. Herrscher der Kiewer Rus empfängt die Taufe und lässt seine Untertanen taufen

1009

Al-Hakim zerstört die Grabeskirche in Jerusalem, eines der größten Heiligtümer des Christentums

Beginn und Grund für die Kreuzzüge

1033–1109

Anselm von Canterbury

 

1054

Morgenländisches Schisma

(Trennung) der römischen und griechischen Kirche

1073

Gregor VII. wird Papst

 

1077

Heinrich IV. (HRR) geht beim Investiturstreit nach Canossa

 

1090–1153

Bernhard von Clairvaux, bringt Zisterzienser zur Blüte

 

1095

Ausrufung des ersten Kreuzzugs

 

1096–1099

Erster Kreuzzug

 

1098

Zisterzienserorden gegründet

 

1123

Erstes Laterankonzil

Investiturstreit

1139

Zweites Laterankonzil

Zölibat für Priester

1140–1217

Petrus Waldes

Gründer der Waldenser

1147–1149

Zweiter Kreuzzug/Wendenkreuzzug

 Massenmorde durch die Römisch-Katholische-Kirche

1175–1221

Dominikus

Gründer der Dominikaner

1179

Drittes Laterankonzil

 

1182–1226

Franz von Assisi

Gründer der Franziskaner

1189–1192

Dritter Kreuzzug

 Massenmorde durch die Römisch-Katholische-Kirche

1200–1280

Albertus Magnus

 

1202–1204

Vierter Kreuzzug

 Massenmorde durch die Römisch-Katholische-Kirche

1209–1229

Albigenserkreuzzug

 Massenmorde durch Kreuzzug im Namen der Kirche

1212

Kinderkreuzzug

 Massenmorde durch Kreuzzug im Namen der Kirche

1215

Viertes Laterankonzil

Transsubstantiationsverständnis

1217–1221

Kreuzzug von Damiette

 Massenmorde durch Kreuzzug im Namen der Kirche

1225–1274

Thomas von Aquin

 

1228–1229

Kreuzzug Friedrichs II.

 Massenmorde durch Kreuzzug im Namen der Kirche

1245

Erstes Konzil von Lyon

 

1248–1254

Sechster Kreuzzug

 Massenmorde durch die Römisch-Katholische-Kirche

1260–1328

Meister Eckhart

 

1270

Siebter Kreuzzug

 Massenmorde durch die Römisch-Katholische-Kirche

1274

Zweites Konzil von Lyon

 

1300

Ausrufung des ersten Heiligen Jahres durch Papst Bonifatius VIII.

 

1302

Päpstliche BulleUnamSanctam von Bonifatius fordert auch weltlichen päpstlichen Herrschafts-Anspruch

 Antichristlicher Geist der Weltherrschaft anstrebt

1303

Der Papst wird vom französischen König Philipp IV. gefangengesetzt

 

1309

Der französische Papst Klemens V. residiert nicht mehr in Rom, sondern in Avignon

 

1378–1417

Zwei Päpste, einer in Rom, der andere in Avignon (Schisma)

 

1387

Christianisierung Litauens

 

 

 

Reformation und Gegenreformation, europäische Kolonien

 

Jahr

Ereignis

Sonstiges

1311–1312

Konzil von Vienne

 

1365

Kreuzzug gegen Alexandria

 Massenmorde durch Kreuzzug im Namen der Kirche

1383

John Wyclif

übersetzt die Bibel ins Englische

1396

Kreuzzug von Nikopolis

 

1369–1415

Jan Hus, Tschechien, Reformator

beim Konzil in Konstanz hingerichtet ->Herrnhuter Brüdergemeine

1414–1418

Konzil von Konstanz

 

1431–1445

Konzil von Basel/Ferrara/Florenz

 

1453

Belagerung von Konstantinopel (1453)

fällt und damit endet das oströmische Reich. Am 29. Mai 1453 feiert Kaiser Konstantin XI. die letzte Heilige Messe in der Sophienkirche

1452–1498

Girolamo Savonarola

 

1466/69–1536

Erasmus von Rotterdam

 

1482–1531

Johannes Oekolampad, Basel

Schweizer Reformator

1483–1546

Martin Luther, Wittenberg

Deutscher Reformator

1484–1531

Ulrich Zwingli, Zürich

Schweizer Reformator

1484–1530

Niklaus Manuel Deutsch, Bern

Schweizer Reformator

1485–1548

Johannes Bugenhagen, Wittenberg

Deutscher und dänischer Reformator

1489–1556

Thomas Cranmer, London

Englischer Reformator

1489–1565

Guillaume Farel, Frankreich

Genfer Reformator

1491–1551

Martin Bucer, Straßburg, Cambridge

Reformator

1491–1556

Ignatius von Loyola

Gründer des Jesuitenordens - Gegenreformation der Katholischen Kirche - Falsche Geistlichkeit

1492

Ende der Reconquista

Spanien entledigt sich endgültig der muslimischen Besatzung

1492

Alhambra-Edikt

Vertreibung der Juden aus Spanien

1493–1552

Olavus Petri, Stockholm

Schwedischer Reformator

1494–1536

William Tyndale, Antwerpen

Englischer Bibelübersetzer und Reformator

1494–1561

Hans Tausen, Dänemark

Reformator

1496–1562

Menno Simons, Friesland

niederländisch-friesischer Reformator und Namensgeber der Mennoniten

1497–1560

Philipp Melanchthon, Wittenberg

Reformator

1499–1560

Johannes a Lasco

Reformator

1500–1558

Karl V.

 

1504–1575

Heinrich Bullinger

Schweizer Reformator, Nachfolger Ulrich Zwinglis

1505–1572

John Knox

schottischer Reformator und Mitbegründer der presbyterianischen Kirchen

1509–1564

Johannes Calvin

Französischer Reformator in Genf

1512

Fünftes Laterankonzil

 

1517

Thesenanschlag in Wittenberg

Beginn der Reformation in Deutschland durch Martin Luther

1519

Ulrich Zwingli

Leutpriester am Grossmünster in Zürich

1519–1605

Theodore Beza, Genf

Reformator, Nachfolger Calvins

1521

Martin Luther wird exkommuniziert, die Reichsacht über ihn verhängt

 

1523

Reformation in Zürich durch Ulrich Zwingli

 

1523–1567

Guy de Bray

Reformator der Niederlande

1525

Gründung der ersten reformatorischen Täufergemeinde in Zürich

Entstehung der Täuferbewegung und anschließende Verfolgung

1527

Reichstag (Ratsversammlung) in Västerås

Einführung der Reformation in Schweden

1528

Reformation in Bern durch Berchtold Haller und Niklaus Manuel Deutsch

 

1529

Reformation in Basel durch Johannes Oekolampad

 

1529

Reichstag in Speyer

Protestation der evangelischen Stände und zugleich Beschluss des Wiedertäufermandats

1529

Großer und Kleiner Katechismus von Martin Luther

 

1529

Marburger Religionsgespräch

keine Einigung zwischen Lutheranern und Reformierten bezüglich Abendmahl

1529

Erste Wiener Türkenbelagerung

 

1530

Augsburger Bekenntnis auf dem Reichstag zu Augsburg

Verdammung der reformatorischen Täufer durch die lutherischen Reichsstände

1531

Ulrich Zwingli fällt im Zweiten Kappelerkrieg

 

1531

Maria erscheint in GuadalupeJuan Diego

 

um 1533

Johannes Calvin schließt sich der protestantischen Bewegung in Frankreich an

 

1534

Suprematsakte in England (König Heinrich VIII. Oberhaupt der Anglikanischen Kirche)

 

1534

Deutsche Bibel von Martin Luther

 

1535

Thomas More hingerichtet

 

1536

Erstes Helvetisches Bekenntnis

 

1536

Erste Ausgabe der Institutio Johannes Calvins

 

1536

Einführung der Reformation in Dänemark

 

1541

Reformation in Schottland durch John Knox

 

1545–1563

Konzil von Trient

Gegenreformation

1549

Consensus Tigurinus

Verbindung der Reformation Ulrich Zwinglis und Johannes Calvins

1549

Franz Xaver erreicht Japan

 

1555

Augsburger Religionsfriede

Formel Cuiusregio, eiusreligio

1559

Erste Nationalsynode der reformierten Christen in Frankreich („Hugenotten“) mit Verabschiedung der ConfessioGallicana

 

1560

ConfessioScotica

Glaubensbekenntnis der schottischen Presbyterianer

1563

Heidelberger Katechismus

 

1566

Zweites Helvetisches Bekenntnis

 

1570

Martín de Goiti und Juan de Salcedo erreichen die Philippinen

König Rajah Sulayman konvertiert als Folge der verlorenen Schlacht von Bangkusay zur römisch-katholischen Kirche

1589

Moskau wird vom Bischofssitz zum Patriarchat erhoben

Moskau fühlt sich als das dritte Rom, das über den wahren Glauben wacht

1600

Giordano Bruno in Rom hingerichtet

 

 

 

Neuzeit

 

Jahr

Ereignis

Sonstiges

1607–1676

Paul Gerhardt

Pfarrer und Liederdichter

1609

Gründung der ersten Baptistengemeinde in Amsterdam

 

1611

King-James-Bibel

 

1618–1619

Abhaltung der Dordrechter Synode auf der die Lehrregeln von Dordrecht beschlossen wurden

 

1624–1691

George Fox

Gründer der Quäker

1635–1705

Philipp Jacob Spener

Pietismus

1648–1690

Robert Barclay

theologischer Wegbereiter der Quäker

1662

Klassische Ausgabe des Book of Common Prayer

 

1663–1727

August Hermann Francke

 

1683

Zweite Wiener Türkenbelagerung

 

1685–1750

Johann Sebastian Bach

Kirchenmusiker

1697–1769

Gerhard Tersteegen

Liederdichter und Mystiker

1700–1760

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

Gründer der Herrnhuter Brüdergemeine

1703–1791

John Wesley

Gründer des Methodismus

1714–1770

George Whitefield

Mitbegründer des Methodismus und berühmtester Open-Air-Prediger des 18. Jahrhunderts

1723

Cornelius Steenoven

Wahl des ersten altkatholischen Erzbischofs von Utrecht, Konstituierung der Kirche von Utrecht

1768–1834

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher

Theologe

1800–1884

Johann Gerhard Oncken

Begründer der deutschen Baptistengemeinden

1801

Konkordat

zwischen dem französischen Kaiserreich und der römisch-katholischen Kirche

1803

Reichsdeputationshauptschluss und Säkularisation

 

ab 1820

Erweckungsbewegung in Deutschland

 

1830

Entstehung der Altlutheraner

 

1830

Gründung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) in Fayette im US-Bundesstaat New York.

 

1831

Sammlung der katholisch-apostolischen Gemeinden

 

1833

Anfang der Oxford-Bewegung

 

1834

Gründung der ersten deutschen Baptistengemeinde

in Hamburg durch Johann Gerhard Oncken

1850

Beginn der christlichen Mission in China

 

1853

Jonathan Paul

Gründer der deutschen Pfingstbewegung

1854

Unbefleckte Empfängnis

Glaubensdogma verkündet von Papst Pius IX. (Irrlehre)

1863

Gründung der Allgemeinen Christlichen Apostolischen Mission

 

1867

Erste Lambeth-Konferenz

 

1869–1870

Erstes Vatikanisches Konzil

die Unfehlbarkeit des Papstes wird zum Dogma erhoben. (Gotteslästerung)

1870–1922

William J. Seymour

Begründer der Pfingstbewegung

1871

Gründung der altkatholischen Kirche

 

1871–1887

Kulturkampf in Deutschland

 

ab 1878

Entwicklung der Neuapostolischen Kirche

aus der Allgemeinen Christlichen Apostolischen Mission

1881

Gründung des Weltrat methodistischer Kirchen

 

1881

Entstehung der Bibelforscherbewegung

 

1884–1976

Rudolf Bultmann

Theologe (Entmythologisierung)

1886–1968

Karl Barth

Theologe (dialektische Theologie)

1891

Papst Leo XIII. schreibt die Enzyklika RerumNovarum

 

1894

Das Himmelreich in euch, von Leo Tolstoi, Beginn des Christlichen Anarchismus

 

1899/1900

Adolf von Harnacks Vorlesung Das Wesen des Christentums

Klassiker der Liberalen Theologie

1901/1906

Beginn der Pfingstbewegung

 

1905

Aufhebung des Konkordats von 1801 und Trennung von Staat und Kirche in Frankreich (Laizismus)

 

1905

Gründung des baptistischen Weltbundes

 

1906–1945

Dietrich Bonhoeffer

Theologe und Widerstandskämpfer

1909–1965

William Branham

Heilungsprediger und Prophet

1910

Erste Weltmissionskonferenz in Edinburgh unter dem Motto Evangelisation der Welt in dieser Generation

 

1913

Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden

 

1918

Billy Graham, amerikanische evangelikale Bewegung

 

1921

John Stott

Mitbegründer der weltweiten evangelikalen Lausanner Bewegung

1925

Erste Konferenz der ökumenischen Bewegung für praktisches Christentum (Life and Work) in Stockholm

 

1925

Gründung der Mennonitischen Weltkonferenz und erste Konferenz in der Schweiz

 

1924–2006

William Sloane Coffin, Pfarrer der Riverside Church

Führer der Bürgerrechts- und Friedensbewegung

1927

Erste Konferenz der ökumenischen Bewegung Glauben und Kirchenverfassung (Faith and Order) in Lausanne

 

1932

Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Kirchengebäude der Christenheit und seit 1453 Moschee, wird zum Museum.

 

1932

Deutsche Christen

 

1933

Reichskonkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich

 

1934

Barmer Theologische Erklärung, gegen den NS-Staat

 

1937

Zweite ökumenische Life and Work-Konferenz in Oxford, zweite ökumenische Faith and Order-Konferenz in Edinburgh

 

1941

Rudolf Bultmann

veröffentlicht einen Aufsatz zur Entmythologisierung

1942

Zusammenschluss von deutschen Baptisten-, Elim- und Brüdergemeinden zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

 

1947

Kirchen-Union von Südindien

 

1947

Gründung des lutherischen Weltbunds

 

1948

Gründung des ökumenischen Rates der Kirchen

 

1950

Verkündigung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel durch Papst Pius XII.

 (Irrlehre)

1957

Gründung der United Church of Christ

 

1958

Elisabeth Haseloff wird die erste ordinierte Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirche in Deutschland

Frauenordination

1962–1965

Zweites Vatikanisches Konzil

 

1968

Generalkonferenz der CELAM in Medellín

Befreiungstheologie

1968

Gründung der Metropolitan Community Church

 

1970

Zusammenschluss einer presbyterianischen und kongregationalistischen Weltorganisation zum reformierten Weltbund

 

1973

Leuenberger Konkordie

 

1974

Lausanner Bewegung

 

1982

Lima-Erklärung

Ökumenische Konvergenzerklärung zu Taufe, Eucharistie und Amt

1989

Bischofsweihe von Barbara Clementine Harris als erste Bischöfin einer Kirche, die an die apostolische Sukzession glaubt

 

1992

Rehabilitierung Galileo Galileis durch Papst Johannes Paul II.

 

2000

Heiliges Jahr: Öffentliche Vergebungsbitte des Papstes Johannes Paul II. für die Sünden der Kirche in der Geschichte

 

2009

Veröffentlichung des Murphy-Berichts in Irland

Sexueller Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche

2009

Benedikt XVI. hebt die Exkommunikation von vier Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius X. auf

 

2010

Zusammenschluss des Reformierten Weltbundes und des reformierten ökumenischen Rates zur Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen

 

2013

Papst Benedikt XVI. erklärt am 11. Februar seinen Amtsverzicht.

 

 


 
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