MARANATHA - KOMM HERR JESUS
  Erdbebenstatistik
 

Erdbeben Statistik



Die Erdbeben haben enorm zugenommen. Dies kommt nicht von ungefähr! Es sind Zeichen der Endzeit. Jesus sagte vor 2000 Jahren schon voraus, dass am Ende die Erdbeben zunehmen werden. Gott möchte die Menschen warnen und ihnen seine Gnade zur Rettung anbieten. Jeder, der diese Zeichen nicht beachtet oder irgendwelchen Zufällen oder Naturgewalten zuschreibt ist entweder naiv oder so verblendet, dass er nicht an Gott glauben möchte. Die Welt steht kurz vor Jesu Wiederkunft! Lassen sie sich auch durch diese Warnungen wachrütteln und nehmen sie das Geschenk Gottes für sie ganz persönlich an. Jesus Christus starb an unserer statt, damit wir mit Gott Versöhnung finden. 


Das Observatorium in Straßburg hat über die Zahl der Erdbeben Statistik geführt und veröffentlicht. Es gab im


12. Jahrhundert       84 Erdbeben,
13. Jahrhundert     115 Erdbeben,
14. Jahrhundert     137 Erdbeben,
15. Jahrhundert     174 Erdbeben,
16. Jahrhundert     258 Erdbeben,
17. Jahrhundert     378 Erdbeben,
18. Jahrhundert     640 Erdbeben,
19. Jahrhundert   2119 Erdbeben.


Die Gesamtzahl der Erdbeben des 20. Jahrhunderts aber wird die des 19. bei wei­tem übersteigen. Allerdings muß man auch berücksichtigen, daß früher nicht alle Erdbeben aufgezeichnet werden konnten. In den vergangenen Jahrhunderten gab es weder empfindliche Geräte, noch bestand eine weltweite Nachrichtenübermittlung. In Knaurs Weltatlas, Auflage von Oktober 1955, Seite 15, wurde damals erklärt: Etwa 10 000-30 000 Erdbeben ereignen sich jährlich, wovon ein großer Teil als Seebeben unter dem Meeresspiegel stattfindet. Die Herdtiefe liegt höchstens einige hundert Kilometer tief, die größte beobachtete Herdtiefe betrug 720 km. Die größte Erdbebentätigkeit finden wir in der cirkumpazifischen Zone, in der sich 80 % aller oberflächennahen und 90 % aller mitteltiefen, sowie alle sehr tiefen Beben ereig­nen.


Erdbeben vom 13. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert

 

Datum

Ort

Beschreibung / Tote

1290

Chihli,
China

Die Zerstörung war vollständig und 100.000 starben.

1293

Kamakura,
Hondo, Japan

Kamakura wurde zerstört und 30.000 Menschen kamen um Leben

1456

Neapel,
Italien

Ganz Neapel lag in Trümmern und mehr als 35.000 Menschen starben.

1531

Lissabon,
Portugal

1.500 Häuser stürzten zusammen und 30.000 Menschen ließen ihr Leben.

1556

Taiyüam,
Provinz Shaanxi, China

Es war wahrscheinlich das schlimmste uns bekannte Erdbeben und richtete in mehreren Provinzen verheerende Schäden an. Rund 830.000 Menschen  wurden getötet.

1596

Isumi,
Kiuschu, Japan

Die Burg von Fuschimi fiel zusammen und Isumi schwer beschädigt. Fast 2.000 Menschen starben.

1609

Léon,
Nicaragua

Die Stadt wurde fast völlig vernichtet und viele Menschen starben. Den Rest zerstörte der anschließende Vulkanausbruch des Momotombo als er den Ort unter Lava begrub.

1611

Inawaschiro,
Hondo, Japan

3.700 Menschen starben bei dem Erdbeben, dem ein Tsunami folgte und die gesamte Region für immer in einen großen See verwandelte.

1667

Schemacha,
Kaukasien,
(heute Aserbaidschan)

Die Stadt am Fuße des Kaukasus wurde schwer zerstört und 80.000 Menschen starben.

1690

St. Eustatius,
Kleine Antillen

Die Gewalt des Erdbeben erreichte so ein Ausmaß, dass die Stadt auseinandergerissen und ins Meer gespült wurde. Hunderte von Menschen kamen dabei ums Leben.

1692

Port Royal,
Jamaika,
Große Antillen

Die Stadt versank in riesigen Erdspalten oder wurde durch den anschließenden Tsunami ins Meer gespült. 2000 Menschen starben.

1693

Catania,
Sizilien

Das schwere Beben auf Sizilien kostete wahrscheinlich 60.000 Menschenleben.

31.12.1703

Edo (heute: Tokio),
Hondo, Japan

Die alte Hauptstadt wurde durch das beben und den nachfolgenden Tsunami zerstört. 150.000 Menschen fielen der Katastrophe zum Opfer.

1727

Tabriz,
Persien (heute: Iran)

Stadt und Umgebung wurden von dem Beben stark verwüstet. 77.000 Menschen kamen dabei ums Leben.

1730

Kamikawa,
Hokkaido, Japan

Zahlreiche Dörfer und Städte erlitten schwer Schäden. Die Todesziffer belief sich auf 137.000 Menschen.

1746

Lima,
Peru

Lima und Callao wurden zerstört und 18.000 Menschen starben.

1.11.1755

Lissabon,
Portugal

Es war das stärkste Beben (8,5)  in Europa und wirkte sich bis Afrika aus. Das Epizentrum lag auf dem Meeresboden, westlich von Faro. Die Erschütterungen lösten Brände aus, die eine Woche in Lissabon wütenden. Ein Tsunami verwüstete die Hafenanlagen der Stadt und wirkte sich bis in die Karibik aus. Schätzungsweise kamen insgesamt in Portugal, Nordafrika und in der Karibik bis zu 100.000 Menschen bei der Katastrophe und ihren Folgen ums Leben.

1757

Concepcion,
Chile

Das Erdbeben löste einen Tsunami aus, der die Stadt überflutete. 5000 Menschen starben, über 10.000 wurden verletzt.

1766

Hirosaki,
Nord-Hondo, Japan

Tsunamis ergossen sich über den Nordteil der Insel und töteten 1.000 Menschen.

1767

Fort de France,
Martinique,
Kleine Antillen

16.000 Menschen kamen bei diesem schweren Beben ums Leben.

1773

Antigua Guatemala,
Guatemala

Das Beben am Fuße der Vulkane Acatenango, Feugo und Agua richtete schwere Verwüstungen an. Daraufhin wurde die ehemalige Hauptstadt Antigua Guatemala verlegt und in Giudad de Guatemala umbenannt.

1783

Kalabrien,
Italien

Innerhalb zweier Monate wurde die Westküste Italiens von mehreren Erdbeben erschüttert. 181 Ortschaften wurden zerstört und 30.000 Menschen getötet.

1797

Kalabrien,
Italien

Wiederum wurden zahlreiche orte zerstört und  50.000 Menschen starben.

1797

Quito,
Ecuador

Das Beben mit heftigen Erschütterungen veränderte binnen weniger Sekunden Landschaften und Flussläufe in ganz Ecuador. Fast alle 40.000 Einwohner von Quito kamen ums Leben.

1811-1812

New Madrid,
Missouri, USA

Drei heftige Beben verursachen starke Landverschiebungen. Die Stadt New Madrid geht in den Fluten des seinen Flusslauf ändernden Mississippi unter.

1812

Caracas,
Venezuela

Das bis dato schlimmste Erdbeben, welches über Venezuela je hereinbrach, zerstörte 90% der Stadt. Eine anschließende Hungersnot und Krankheiten ließen die Zahl der Todesopfer auf über 20.000 ansteigen.

1822

Valparaiso,
Chile

Die gesamte Westküste Chiles wurde bei dem Beben angehoben und viele Dörfer und Städte erlitten schlimme Schäden. Allein in Valparaiso starben 10.000 Menschen.

1835

Santiago,
Chile

Dem Beben folgte ein Tsunami, der Flutwellen von 7 Metern Höhe über die Stadt spülte. 5000 Menschen kamen ums Leben. Charles Darwin, der sich während der Katastrophe in der Stadt aufhielt, berichtete später darüber.

1841

Cartago,
Costa Rica

Zahlreiche Gebäude stürzten ein und 4.000 Menschen wurden getötet. Die Nachbeben hielten die Stadt fast zwei Jahre lang in Atem.

1857

Tokio,
Hondo, Japan

Seismische Erschütterungen lösten Brände aus, die sich durch Winde angefacht im gesamten Stadtgebiet ausbreiteten.107.000 Tote waren zu beklagen.

1857

Kalabrien,
Italien

Spalten von riesigen Ausmaßen verschluckten ganze Dörfer. 10.000 Menschen starben.

1859

Quito,
Ecuador

Nur sechs Minuten dauerte dieses Beben, dass historische Gebäude und die wunderschöne Kathedrale  zum Einsturz brachte. 5000 Menschen starben.

1863

Manila,
Philippinen

Erschütterungen ließen die mit Tabak gefüllten Lagerhäuser einstürzen, so dass der Handel zum Erliegen kam. Fast 1000 Menschen starben.

1868

Ibarra,
Ecuador

Das Erdbeben war noch in einer Entfernung von 2250 km zu spüren. 25.000 Menschen wurden von den Trümmern erschlagen oder ertranken bei anschließenden Überschwemmungen. Der Ort Cotocachi versank für immer in einem See.

1870

Oaxaca,
Mexiko

Die Hälfte der Stadt wurde durch das Beben zerstört und 100 Menschen fielen ihm zum Opfer.

1878

San Salvador,
El Salvador

Das Erdbeben forderte auch in Guadeloupe, Incuapa und Santiago de Marie Tausende von Menschenleben. Einige Dörfer verschwanden für immer.

1881

Chios,
Türkei,
(heute:Griechenland)

44 Ortschaften wurden zerstört und 7000 Menschen getötet.

1883

Anatolien,
Kleinasien (heute Türkei)

Nur wenige Sekunden dauerte das Erdbeben, bei dem 100 Menschen starben und 20.000 ihre Wohnungen und Häuser verloren.

1884

Malaga,
Andalusien, Spanien

Ausgerechnet am 1. Weihnachtsfeiertag ereignete sich das Erdbeben, bei dem 745 Menschen getötet wurden.

1885

Kaschmir,
Indien

Viele Dutzend Erdbeben beschädigten über Monate hinweg zahlreiche Orte und Dörfer. 3000 Menschen fanden den Tod.

1885

Granada,
Spanien

1000 Menschen starben in den Städten Granada, Alhama und Periana.

1885

Léon,
Nicaragua

Trotz der Verlegung der Stadt nach dem Beben von 1609 forderte ein erneutes Beben der Stärke 7,5 viele Menschenleben.

1886

Charleston,
South Carolina, USA

Ein Erdbeben mit den weitesten Erschütterungen in den USA beschädigte zahlreiche Gebäude in Charleston und tötete 100 Menschen.

1881

Mino,
Hondo, Japan

In nur sechs Sekunden wurden in fast ganz Japan Erschütterungen ausgelöst. 7000 Menschen kamen ums Leben.

16.12.1902

Namangan,
Ost-Usbekistan

Das Beben erreichte eine Stärke von 6,4 und richtete große Schäden an. 4.500 Menschen starben.

1902

Guatemala City,
Guatemala

Das Beben richtete in der Stadt und weiteren Ortschaften große Schäden an. Den bereits verwüsteten Rest zerstörte der anschließend ausbrechende Vulkan Santa Ana. 12.000 Menschen wurden getötet, 80.000 obdachlos.

1905

Kangra,
Indien

Das Beben der Stärke 8,7 verwüstete Kangra und tötete 19.000 Menschen.

1905

Lahore,
Indien

In Lahore stürzten nach einer Reihe von Beben Teile der Großen Moschee und viele historische Gebäude ein. Hunderte von Menschen wurden getötet.

1905

Kalabrien,
Italien

Die Beben waren noch in Florenz und Neapel zu spüren und dauerten 5 Tage lang an. 5.000 Menschen kamen ums Leben.

18. April
1906

San Francisco,
Kalifornien, USA

Das schlimmste Erdbeben in der Geschichte der USA wurde durch die Verwerfungen im Sankt Andreas-Graben ausgelöst. Der Notstand musste ausgerufen werden, als anschließende Brände zwei Drittel der Stadt zerstörten. 700 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Schäden gingen in die Millionen - viele Versicherungen machten Bankrott. 250.000 Einwohner wurden obdachlos.

1906

Kagi (heute: Chiai),
Formosa,
(heute: Taiwan)

100 Menschen starben bei dem heftigen Beben, der auch 5.000 Häuser zerstörte.

1906

Santiago,
Chile

Santiago wurde stark zerstört. das Beben war innerhalb ganz Chiles spürbar und 100.000 Menschen wurden obdachlos. In Santiago und Valparaiso kamen insgesamt 21.500 Menschen ums Leben.

1907

Kingston,
Jamaika,
Große Antillen

Bein dem Erdbeben wurde ein Elektrizitätswerk zerstört und stromführende Kabel lösten Brände aus und töteten die flüchtenden Menschen durch Stromschläge. 1400 Menschen starben.

28.12.1908

Messina,
Sizilien

Über 75.000 Menschen starben bei einem Erdbeben und einem Tsunami, die neben Messina auch noch andere Ortschaften verwüsteten.

1915

Avezzano,
Italien

30.000 Menschen kamen in Avezzano bei einem Beben der Stärke 7,5 ums Leben.

16.12.1920

Sining,
Provinz Gansu, 
China

Es war ein starkes Beben (8,6) und richtete in der ganzen Provinz große Schäden an. 200.000 Menschen fielen der Katastrophe zum Opfer.

01.09.1923

Sagami-Bucht,
Tokio, Yokohama,
Hondo, Japan

600.000 Häuser wurden bei dem Kanto-Beben der Stärke 8,3 zertrümmert. Ausgelöste Brände waren für die meisten der 143.000 Todesopfer verantwortlich.

1925

Kunming,
Provinz Yünnan, China

Die Stadt wurde fast vollkommen zerstört. Dabei kamen 6.000 Menschen ums Leben.

1927

Provinz Tsinghai,
China

Das Beben erreichte eine Stärke von 8,3 und forderte 200.000 Todesopfer.

1929

Nord-Anatolien,
Türkei

1000 Menschen kamen durch das Beben und den nachfolgenden Erdrutsch ums Leben.

1931

Napier,
Nordinsel, Neuseeland

Das Beben änderte einen Flusslauf und hob das umgebene Land um 2 Meter. Brände legten das Geschäftsviertel von Napier in Schutt und Asche. 256 Menschen starben.

1932

Lantschou,
Provinz Kansu,
China

Schwere Schäden wurden in der gesamten Provinz Kansu angerichtet. 70.000 Menschen überlebten die Naturkatastrophe nicht.

1933

Long Beach,
Kalifornien, USA

Ein Beben der Stärke 6,3 auf der Richterskala löste eine Panik unter den Menschen aus. 120 von ihnen starben. Häuser stürzten ein.

1934

Biratnagar,
Nepal

Das Beben der Stärke 8,4 erschütterte sogar den Himalaja. 10.700 Menschen wurden getötet.

1935

Quetta,
Pakistan

Mit einer Stärke von 7,5 wurde die gesamte Stadt zerstört und 60.000 Menschen starben.

1939

Erzincan,
Türkei

50.000 Menschen kamen vorwiegend in ihren zertrümmerten Häusern ums Leben.

1939

Chillán,
Chile

75.000 Menschen starben durch das Beben mit der Stärke 8,3 in ganz Chile.

1940

Bukarest,
Rumänien

1.000 Menschen starben als die Stadt durch ein Beben stark beschädigt wurde.

1946

Courtney,
Vancouver Island
Kanada

Das Beben der Stärke 7,3 war sogar noch in Oregon zu spüren und richtete großen Schaden an. Durch einen ausgelösten Tsunami kenterte ein Boot und ein Mensch ertrank.

1946

Hiroschima,
Hondo, Japan

Ein Seebeben mit anschließendem Tsunami führte zur Zerstörung von 40.000 Gebäuden. 2000 Menschen wurden getötet.

1946

Unimak Island,
Aleuten, Alaska

Ein Seebeben im Nordpazifik erschütterte die Insel und brachte den Leuchtturm zum Einsturz. Seine 5 Wärter wurden dabei mit in den Tod gerissen. Ein anschließender Tsunami überflutete die Stadt Hilo auf Hawaii. 165 Menschen ertranken.

05.10.1948

Aschgabat,
Turkmenistan

Ein Erdbeben der Stärke 7,3 forderte fast 110.000 Todesopfer.

1949

Ambato,
Ecuador

In den Anden wurden 53 Ortschaften bei dem bislang schwersten Beben in Ecuador beschädigt und 6.000 Menschen wurden getötet.

1950

Assam,
Indien

Das Erdbeben erschütterte den Himalaja, führte zu Überschwemmungen und ließ den Brahmaputra-Damm brechen. Daraufhin ertranken 1.500 Menschen.

1957

Mexiko City,
Mexiko

Das Erdbeben reichte von Acapulco bis in die Hauptstadt und richtete große Schäden an. 70 Menschen fanden den Tod.

29.02.1960

Agadir,
Marokko

Mit einer Stärke von 5,7  wurden drei Viertel der Stadt zerstört. Die meisten von den 12.000 Opfern kamen durch die Flutwelle des anschließenden Tsunami ums Leben.

1960

Valdiva,
Chile

Das Beben erreichte die Stärke 8,7 auf der Richterskala und hatte über eine Woche lang erhebliche Nachbeben, die alle insgesamt eine Fläche von 145.000 Quadratmetern umwälzten. Vulkanausbrüche, Lawinen und Erdrutsche sowie Tsunamis wurden ausgelöst. 5.000 Menschen kamen uns Leben. Die Flutwellen, die unvorbereitet für die Bevölkerung bis vor die Küste Japans brandeten, töteten dort weitere 119 Menschen. Auch Hawaii, die Philippinen, Neuguinea und Neuseeland waren betroffen.

1962

Dan-Isfahan,
Nordwest- Iran

In nur einer Minute wurde ein Gebiet von 33.000 Quadratkilometern mit 31 Dörfern durch das Beben in Mitleidenschaft gezogen. 10.000 Menschen starben, darunter ein Viertel der Einwohner von Dan-Isfahan.

1963

Skopje,
Jugoslawien,
(heute Mazedonien)

Mehrere Tausend Verletzte und 1000 Tote waren bei dem Beben zu beklagen.

1964

Anchorage,
Prince William Sound,
Alaska

Das heftigste Beben in den USA mit einer Stärke von 8,6 forderte 118 Menschenleben und richtete Schäden in Höhe von 500 Millionen Dollar an. Die Auswirkungen reichten bis nach Kalifornien, wo ein Tsunami 6 Menschen tötete.

15.08.1968

Celebes (heute: Sulawesi),
Indonesien

Das Erdbeben auf der Insel fordert ca. 68.200 Todesopfer.

1968

Birjand,
Nordost- Iran

Die Stärke des Bebens erreichte 7,0 und kostete 12.000 Menschenleben.

1970

Tungchwan,
Provinz Yünnan, China

Schwere Schäden in der Provinz Yünnan wurden durch ein Beben der Stärke 7,5 ausgelöst. Dabei starben 10.000 Menschen.

1970

Chimbote,
Peru

Das Seebeben mit einer Stärke von 7,7 zog einen 1000 km langen Küstenstreifen in Mitleidenschaft. 3000 Menschen kamen in der Stadt Chimbote ums Leben. Am Fuße des Berges Huascarán, wo eine gewaltige Eis- und  Geröllawine die Städte Ranrahirca und Yungay verwüstete. Insgesamt kamen in Perus 66.000 Menschen ums Leben.

1972

Qir Valley,
Iran

5.000 Menschen kamen in 58 Ortschaften bei dem Beben ums Leben.

1972

Managua,
Nicaragua

Es war das schwerste Erdbeben in der Landesgeschichte und tötete 7.000 Menschen; 200.000 wurden obdachlos.

1973

Ciudad Serdan,
Mexiko

Nach Regengüssen und Überschwemmungen richtete das Beben in der ohnehin schon geplagten Region schwere Schäden an in zahlreichen Orten der Sierra Madre an. 700 Menschen starben und Zehntausende verloren ihre Habe.

1974

Srinagar,
Provinz Kaschmir,
Indien

Über 5.000 Menschen starben in der Provinz Kaschmir.

04.02.1976

Guatemala

Das Erdbeben der Stärke 7,5 ordert fast 23.000 Todesopfer.

27.07.1976

Tangschan,
China

Das Erdbeben der Stärke 7,8 führte in einem Radius von 50 Quadratkilometern zu schweren Verwüstungen. Auch in Beijing und Tientsin gab es beträchtliche Schäden. Bei dem Beben und den nachfolgenden Erderschütterungen kamen offiziell 240.000 Menschen ums Leben. Inoffiziell wird jedoch die Zahl der Todesopfer auf 800.000 geschätzt. Das Epizentrum lag nur ca. 11 km direkt unter der Industriestadt Tangschan.

16.09.1978

Deyhuk,
Nordost- Iran

Das Beben erreichte eine Stärke von 7,7 und forderte in der Provinz Chorasan 25.000 Todesopfer.

November 
1980

Altavilla Irpinia,
Italien

Das Beben betraf eine Bergregion östlich von Neapel und kostete 3114 Menschenleben.

1982

Sana,
Jemen

300 Dörfer wurden zerstört und 700.000 Menschen obdachlos. 2.800 Todesopfer waren zu beklagen.

19.09.1985

Mexico-City,
Mexiko

offiziell wurde die Zahl der Todesopfer mit. 6.000 angegeben.

1988

Dhankuta,
Nepal

65.000 Häuser wurden zerstört und 1000 Menschen getötet.

07.12.1988

Spitak,
Armenien

Das Epizentrum lag nur 15 km unter der Stadt Spitak, die fast völlig zerstört wurde. Betroffen von dem Ausmaß der Erschütterungen waren 400 Quadratkilometer. Die Zahl der Todesopfer wurde auf insgesamt 25.000 geschätzt.

1989

San Francisco,
Kalifornien, USA

275 Menschen starben als durch die Erschütterung die obere Fahrbahn eines Freeways auf die untere stürzte. Das Beben hatte eine Stärke von 6,9.

1989

Newcastle,
Neusüdwales, Australien

6 Menschen starben in Newcastle bei einem Beben der Stärke 5,6 auf der Richterskala.

20.06.1990

Rascht,
Nord- Iran

Es war das bisher schlimmste Erdbeben im Iran und richtete besonders im Gebiet um das Kaspische Meer große Zerstörungen an. 400.000 Menschen wurden obdachlos und bis zu 50.000 getötet.

1990

Cabanatuan,
Luzon, Philippinen

Mit einer Stärke von 7,7 verwüstete das Beben die Stadt und tötete 1653 Menschen.

1991

Uttar Pradesh,
Indien

Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1. 1000 Menschen starben.

1991

San José,
Costa Rica

Das Beben hatte die Stärke 7,5 und beschädigte die Stadt schwer. 80 Menschen kamen ums Leben.

1991

Kabul,
Hindukusch,
Afghanistan

Das Beben richtete beträchtliche Schäden an und war noch in Dehli zu spüren. 300 Menschen kamen ums Leben.

1992

Erzincan,
Türkei

Das Hauptbeben erreichte die Stärke 6,7 - weitere kleinere Beben folgten. Fast 500 Menschen starben.

30.09.1993

Osmanabad,
Indien

Fast 30.000 Menschen mussten bei diesem Beben der Stärke 6,2 im Südwesten Indiens ihr Leben lassen.

1993

Markham-Tal,
Papua-Neuguinea

Das Erdbeben führte zu mehreren Erdrutschen, die den Fluss Ume aufstauten und schließlich die Wassermassen durchbrechen ließ. 60 Menschen wurden getötet.

1994

Northbridge,
Los Angeles,
Kalifornien, USA

Aufgrund der Nähe zu Los Angeles richtete dieses Beben der Stärke 6,8 große Schäden an und war damit das bisher teuerste in der Geschichte der USA. Innerhalb von 30 Sekunden wurden neun Straßen und 11.000 Gebäude beschädigt. Die umliegenden Berge hoben sich um 30 cm. 60 Menschen kamen ums Leben.

17.01.1995

Kobe,
Hondo, Japan

Das Erdbeben dauerte 20 Sekunden. In Kobe und Osaka wurden große Schäden angerichtet, die die japanische Wirtschaft stark beeinträchtigen. Die vielen ausgelösten Brände erhöhten die Zahl der Todesopfer auf  6.310. 400.000 Menschen wurden verletzt.

1995

Paromai,
Insel Sachalin, Russland

Das Beben mit der Stärke 7,5 wirkte sich auf der gesamten Insel aus und kostete 2.000 Menschen das Leben.

1997

Qayen,
Nord- Iran

Ein Beben der Stärke 7,1 löste mehrere Erdrutsche aus, die 1.500 Menschen töteten. 60.000 wurden obdachlos.

1997

Assisi,
Italien

Das Beben erschütterte ganz Umbrien. Die Doppelkirche von Assisi mit ihren berühmten Fresken wurden beschädigt. 11 Menschen starben.

1998

Rostagh,
Afghanistan

Das Epizentrum lag in den Bergen im Norden, so dass Berge zusammenstürzten und sich ein riesiger Krater bildete. 15.000 Menschen wurden bei Winterkälte obdachlos und 4.000 starben. Das Beben erreichte eine Stärke von 6,1.

1998

Changpeh,
China

Zahlreiche Dörfer im Yan-Gebirge wurden durch das Beben der Stärke 6,2  beschädigt. 4.000 Menschen kamen ums Leben.

17.08.1999

Izmit,
Türkei

Durch das Beben der Stärke 7,4  kamen über 17.000 Menschen ums Leben.

26.01.2001

Gujarat,
Indien

Schätzungsweise starben bei dem Erdbeben der Stärke 7,9 über 50.000 Menschen. Offiziell wurde die Anzahl der Todesopfer mit 17.110 angegeben.

23.12.2003

Bam,
Iran

Die Altstadt von Bam mit der zum Weltkulturerbe zählenden Zitadelle aus dem 10. Jahrhundert wurde durch das Erdbeben der Stärke 6,6 vollständig zerstört. Ein weiteres Beben im Jahre 2004 führte zu einem Rückschlag bei den Wiederaufbauarbeiten. Ca. 43.000 Tote sind zu beklagen.

26.12.2004

Sumatra,
Indonesien

Ein Seebeben der Stärke 9,3 im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra lösten einen der verheerendsten Tsunamis aus. Schätzungen geben von über 200.000 Toten aus, die infolge des Tsunamis in Indonesien, Thailand und Indien ums Leben kommen.

08.10.2005

Indien und Pakistan

Ein Erdbeben fordert in beiden Ländern insgesamt schätzungsweise 86.000 Todesopfer.

27.05.2006

Java,
Indonesien

Ein Seebeben vor Java führt zum Tod von ca.  6.200 Menschen.

12.05.2008

Provinz Sichuan,
China

Das Erdbeben der Stärke 7,9 verwüstet die Region und fordert über 69.000 Tote.

06.04.2009

L'Aquila, Abruzzen,
Italien

Bei diesem Erdbeben, deren Erschütterungen noch in Rom, spürbar waren, kamen fast 300 Menschen ums Leben. Tausende wurden obdachlos.

 

Gesamt                                                4.840.962 Tote durch Erdbeben

 

 


Chronik der schwersten Erdbeben seit 1923

Datum

Ort

Stärke

Tote

12.01.2010

Port au Prince, Haiti

7,0

ca.  316.000

06.04.2009

L'Aquila, Abruzzen, Italien

 

300

12.05.2008

Provinz Sichuan, China

7,9

69.000

17.07.2006

Seebeben+Tsunami, Westküste Javas

7,7

 > 340  

12.06.2006

West-Japan, Provinz Oita

6,2

0  

27.05.2006

Insel Java, Indonesien

6,2

6000  

31.03.2006

Iran, Provinz Lorestan

4,7-6

??? 

23.02.2006

200 km südwestl. von Beira, Mosambik

7,5

??? 

27.01.2006

Seebeben, Banda-See, Ost-Indonesien

7,7

???

08.01.2006

Seebeben zwischen Kreta u. Peloponnes

6,9

---

02.01.2006

Seebeben im Südatlantik

7,3

---

08.10.2005

Erdbeben in Pakistan

7,6

ca. 87.000

28.03.2005

Seebeben vor der Westküste Sumatras

8,7

ca. 2.000

26.12.2004

Seebeben+Tsunami, Westküste Sumatras

9,1

ca. 230.000

26.12.2003

Bam, Iran, Provinz Kerman,

6,3

41.000 - 45.000

01.05.2003

Türkei

6,4

16

24.02.2003

China

6,3-6,8

> 265

22.06.2002

Iran, Nordwesten

6,0

> 500

25.03.2002

Afghanistan

5,9

ca. 4.800

13.02.2001

El Salvador

6,6

> 250

26.01.2001

Indien, Distrikt Bhuj-Kutch

7,7

> 30.000

13.01.2001

El Salvador, San Salvador

7,6

> 900

20.09.1999

Taiwan

7,6

> 1.500

17.08.1999

Türkei, Region östlich von Istanbul

7,6

15.500

30.05.1998

Afghanistan

6,9

ca. 5.000

4./8.2.1998

Afghanistan

6,1

ca. 4.500

10.05.1997

Iran, Norden

7,1

vermutlich 4000

28.05.1995

Russland, Insel Sachalin

7,5

1.989

17.01.1995

Japan, Kobe, Osaka

7,2

bis zu 6.300

30.09.1993

Indien, Süden

6,4

vermutlich 30.000

12.12.1992

Indonesien, Inseln Flores u. Babi

6,8

2.500

21.06.1990

Iran, Nordwesten, Arak, Täbris

7,7

40.000

07.12.1988

Armenien

6,9

25.000

10.10.1986

El Salvador, Gebiet um San Salvador

5,5

1.500

19.09.1985

Mexiko, Mexiko-Stadt und Umgebung

8,1

9.500

23.11.1980

Italien, südlich von Neapel

7,2

3.100

16.09.1978

Iran, nahe Tabas (afghanische Grenze)

7,7

15.000

27.07.1976

China, Tangshan (655.000)

8,2

offiziell 255.000
inoffiziell bis zu              800.000

04.02.1976

Guatemala

7,5

22.778

23.12.1972

Nicaragua, Managua

6,2

bis zu 10.000

31.05.1970

Peru, Küstenregion um Chimbote

7,8

66.000

04.01.1970

China, Provinz Yunnan

7,5

10.000

31.08.1968

Iran, Provinz Chorassan

7,3

15.000

28.03.1964

Prince William Sound, Alaska

9,2

125

01.09.1962

Iran, Kaswin, nordwestlich von Teheran

7,3

12.500

22.05.1960

Pazifik, Valdiva an der Küste Chiles

9,5

5.700

29.02.1960

Marokko, Agadir

5,9

12.000

09.03.1957

Andreanof Inseln, Alaska

9,1

 

04.11.1952

Kamchatka

9,0

 

05.10.1948

UDSSR, Turkmenistan, Aschgabat

7,3

110.000

26.12.1939

Türkei, Erzincan (Ostanatolien)

8,0

30.000

25.01.1939

Chile, Chillian

8,3

28.000

30.05.1935

Pakistan, Quetta

7,5

45.000

15.01.1934

Indien, Bihar-Nepal

8,4

10.700

25.12.1932

China, Gansu

7,6

70.000

22.05.1927

China; in der Nähe von Xining

8,3

200.000

01.09.1923

Japan; Tokio, Yokohama, Kwanto

8,3

143.000

            Gesamt         (57)                                                             2.548.563

 

 

die folgenschwersten Erdbeben seit 1900:

Datum

Ort/ Region

Stärke

Tote

08.10.2005

Erdbeben in Pakistan, Kaschmir

7,6

über 87.000

26.12.2004

Seebeben vor Westküste Nord-Sumatras

9,1

ca. 230.000

26.12.2003

Bam, Provinz Kerman/ Iran

6,3

41.000 - 45.000

27.07.1976

Tangshan/ China

8,0

242.000 - 655.000

05.10.1948

Turkmenistan

7,3

19.800 - 110.000

22.05.1927

bei Xining/ China

8,3

200.000

01.09.1923

bei Tokio/ Japan

8,3

104.600 - 200.000

16.12.1920

Kansu/ China

8,6

100.000 - 200.000

28.12.1908

Messina/ Italien

7,5

70.000 - 100.000

Daten aus: FAZ-Online, 7.1.04, Quelle:dpa,  ab 26.12.03: eigene Ergänzung

   Gesamt      (9)                                                                     1.827.000 

 


 

Meteroiten

 

1908 Tunguska,
Sibirien, Russland
Nur noch Trümmer treffen auf die Erde, da der Meteorit vor der Landung zerbricht. Dafür entzündet er Brände, deren Lichtschein den Nachthimmel in Nordamerika und Europa taghell erleuchtete.

 

1989 Montreal,
Provinz Quebec, Kanada
Geomagnetischer Sturm: heiße, elektrisch geladene Sonnengase erreichen die Erde und legen das Stromnetz der Stadt lahm.

 
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