MARANATHA - KOMM HERR JESUS
  Der Sieg
 


Der Sieg über Satan                         JU_16.03.2012

 Wir haben letzte Woche über die Sünde gelernt, wie der Satan uns ständig angreift und verführen möchte.

 Nun wollen wir noch die Waffenrüstung Gottes betrachten, die uns befähigt, dem Feind zu widerstehen.

In der richtigen Waffenrüstung brauchen wir den Starken nicht zu fürchten (Phil. 1, 28).

Lasst euch von euren Feinden nicht einschüchtern. Für sie ist das ein Zeichen, dass sie verloren sind, für euch dagegen ein Zeichen, dass ihr gerettet seid, und zwar durch Gott selbst!

 (Eph. 6, 10-18)

10 Noch ein Wort zum Schluss: Werdet stark durch den Herrn und durch die mächtige Kraft seiner Stärke! 

11 Legt die komplette Waffenrüstung Gottes an, damit ihr allen hinterhältigen Angriffen des Teufels widerstehen könnt. 

12 Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut, sondern gegen die bösen Mächte und Gewalten der unsichtbaren Welt, gegen jene Mächte der Finsternis, die diese Welt beherrschen, und gegen die bösen Geister in der Himmelswelt. 

13 Bedient euch der ganzen Waffenrüstung Gottes. Wenn es dann so weit ist, werdet ihr dem Bösen widerstehen können und noch aufrecht stehen, wenn ihr den Kampf gewonnen habt.

14 Sorgt dafür, dass ihr fest steht, indem ihr euch mit dem Gürtel der Wahrheit und dem Panzer der Gerechtigkeit Gottes umgebt. 

15 Eure Füße sollen für die gute Botschaft eintreten, die den Frieden mit Gott verkündet. 

16 Setzt den Glauben als einen Schutzschild ein, um die feurigen Pfeile des Satans abzuwehren. 

17 Setzt den Helm eurer Rettung auf und nehmt das Wort Gottes, euer Schwert, das der Geist euch gibt. 

18 Betet immer und in jeder Situation mit der Kraft des Heiligen Geistes. Bleibt wachsam und betet auch beständig für alle, die zu Christus gehören.

 Der Befehl lautet: Ziehet an die ganze Waffenrüstung.

 » Unsere Stärke liegt in der Erkenntnis der eigenen Schwäche (2. Kor. 12, 10).

Da ich weiß, dass es für Christus geschieht, bin ich mit meinen Schwächen, Entbehrungen, Schwierigkeiten, Verfolgungen und Beschimpfungen versöhnt. Denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.

 Dieses Bewusstsein ist unsere größte Sicherheit, weil es zum Anziehen des Herrn Jesus führt

(Röm. 13, 10), zum Sich anlehnen an den Allmächtigen.

Die Liebe fügt niemandem Schaden zu; deshalb ist die Liebe die Erfüllung von Gottes Gesetz.

 Das ist besonders in der Endzeit nötig (2. Tim. 3), weil der böse Tag naht (Vers 13).

--> Nur die Waffenrüstung nicht ausziehen!

--> Es mag wohl eine siegreiche S c h 1 a c h t vorbei sein, damit aber nicht der K r i e g .

--> Wir sind ständig neuen Angriffen ausgesetzt.

 Immer wieder werden wir aufgefordert, dem Feind zu widerstehen (l. Petr. 5, 8-9).

8 Seid besonnen und wachsam und jederzeit auf einen Angriff durch den Teufel, euren Feind, gefasst! Wie ein brüllender Löwe streift er umher und sucht nach einem Opfer, das er verschlingen kann. 

9 Ihm sollt ihr durch euren festen Glauben widerstehen. Macht euch bewusst, dass alle Gläubigen3 in der Welt diese Leiden durchmachen.

 Die Kraft in diesem Kampfe heißt: «Seid stark in dem Herrn und in Seiner Gnade (2. Tim. 2, 1).

Stark und mutig wie einst Josua (Kap. 1, 5)!

Ohne diese Kraft gleichen wir dem geschorenen Simson und werden den Philistern zur Belustigung

(Richt. 16, 19-21).

 Wie sieht diese Waffenrüstung Gottes aus?

 Die Lenden umgürtet mit Wahrheit

(Vers 14; Luk. 12, 35). Die Wahrheit muss an erster Stelle stehen.

--> Der Herr sagt: Ich bin die Wahrheit.

Der Kämpfer muss gefestigt in dieser Wahrheit sein; denn der Lügner, Satan, greift die Wahrheit an.

--> Er leugnet vor allem, dass Jesus der Christus ist (1. Joh. 2, 22).

--> Ist der Kämpfer nicht fest umgürtet, so unterliegt er.

 Ich muss wissen, dass die Wahrheit, auf der ich stehe, standhält.

--> Dazu gehört die persönliche Wahrheitsliebe, denn nur dem Aufrichtigen lässt Gott es gelingen.

--> Unsere Waffen sind Lichtswaffen (Röm. 13, 12; 1. Thess. 5, 8 ),

--> Waffen der Geradheit gegen alle (2. Kor. 6, 7; 2. Tim. 2, 5).

--> Sie sind mächtige, göttliche, aber nie fleischliche Waffen (2. Kor. 10, 4, 5), um nicht von Satan überlistet zu werden (2. Kor. 2, 11).

 Angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit.

Unsere Gerechtigkeit ist Christus (Röm. 5, 1).

--> Fehlt dem Kämpfer diese Gewißheit, so ist die Brust (Herz) nicht geschützt.

--> Wir ruhen in der Tatsache, dass Christus für uns zur Sünde gemacht ist (2. Kor. 5, 21).

Bei manchem Kämpfer fehlt es zwar nicht an dieser Erkenntnis, aber an ihrer Verwirklichung; leider kann dann der

Feind tiefe Wunden schlagen.

--> Der Brustpanzer schützt das Herz und bedeutet ein gutes Gewissen vor Gott und Menschen.

--> Mit der Gerechtigkeit Gottes umhüllt sind wir vor Satans Angriffen sicher.

 Beschuht an den Füßen.

Der Kämpfer muss gut beschuht sein, sonst versagt er.

--> Die Israeliten aßen das Passahlamm mit beschuhten Füßen.

--> Das Passahlamm selbst war der Grund, auf dem sie standen, sie hatten also sicheren Boden unter den Füßen.

--> Ihre Schuhe hielten aus während der ganzen Wüstenwanderung (5. Mose 29, 4).

--> Ist dieses Schuhwerk zerrissen, so kann die listige Schlange den Kämpfer durch ein Loch stechen und kampfunfähig machen.

Der Kämpfer muss wissen, dass Tod und Gericht hinter ihm liegen, ihn also nicht mehr erreichen können.

Er muss sich der Liebe Gottes unter allen Umständen bewusst sein.

 Der Schild des Glaubens.

Satan schießt feurige Pfeile ab, doch der Schild des Glaubens fängt die Pfeile auf und schützt den Kämpfer.

--> Noch heute fragt Satan: Sollte Gott gesagt haben? Er sät Zweifel ins Herz.

--> Tage der Not, der Krankheit oder des Todes benützt er und fragt wie Hiobs Weib:

Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit?

--> Hiob zweifelte nicht an der Liebe Gottes und sagt:

Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herrn sei gelobt.

 Ist der Glaube im Kreuz gewurzelt, das die Liebe Gottes am hellsten ausstrahlt, so muss der Feind fliehen.

--> Der Schild fängt jeden Zweifel auf.

--> Der Herr selbst ist unser Schild (1. Mose 15, 1).

 Der Heim des Heils.

Der Helm schützt das Haupt, den Sitz der Intelligenz.

Mit dem Herzen wird geglaubt, aber der Verstand eignet sich die Wahrheit an (Kol. 2, 2).

--> Der Herr selbst trug diesen Helm (Jes. 59, 17).

--> Keinen Augenblick verlor Er das Bewusstsein der Gottessohnschaft.

--> Selbst vom Kreuze rief er zweimal den V a t e r an (Luk. 23, 34, 46).

Die volle Gewissheit der Erlösung, die in der Schrift verbürgt ist, schützt vor Satans Eingebung und Todesfurcht (Eph. 1, 7)';

--> denn dieser Helm wird auch der der Hoffnung genannt (1. Thess. 5, 8 ).

--> Der Helm ist die Freude des Heils und sie wird zum überfließenden Becher des Heils für Dürstende.

 Das Schwert des Geistes.

Das Schwert ist die einzige Offensivwaffe in unserem Kampf.

--> Der Herr selbst benützte sie stets (Matth. 4, 4; 7, 10), und die Folge war, dass der Teufel Ihn verließ.

Diese Waffe hat uns der Herr in die Hand gegeben, und sie soll nie auf die Seite gelegt werden.

--> Nur mit dem Wort Gottes können wir den Feind schlagen.

--> Hierin liegt der Grund, weshalb Satan dem Gläubigen stets das Wort zu rauben sucht, ihn im Lesen der Schrift stört oder hindert und ihn von der Wortverkündigung fernhält.

 Bedenken wir, dass, das Wort Gott selbst ist.

--> Wort und Gott sind eine Einheit. Das Wort war Gott.(Joh. 1, 1-2)

 Allezeit im Geiste beten und wachen.

«Wachet und betet', rief der Herr den Jüngern zu, und hätten sie es getan, so wären sie wie der Herr selbst, in der Folge siegreich gewesen.

--> Da sie aber schliefen, unterlagen sie hernach.

--> Es gilt den Herrn allezeit anzurufen (Dan. 6, 11; Röm. 12, 12),

--> stets zu wachen (Matth. 26, 41; Mark. 13, 33; 1. Petr. 5, 8 )

 Angetan mit dieser Rüstung sind wir mehr als Überwinder.

Diese zwei Stücke Wachsamkeit und Gebet gehören also unbedingt zu unserer Waffenrüstung.

Gebet ist, zusammen mit dem Wort als Schwert des Geistes, unsere wirksamste Waffe und führt sicher zu einem siegreichen Leben.

Auch die Apostel haben uns in dieser Hinsicht durch ihr vorbildliches Siegesleben das beste Beispiel gegeben.

Wir wollen ihre Nachahmer sein.

 
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